Karten / Geobasisdaten: © GeoBasis-DE/LGB 2018,GB-W 15/18

Dieses digitale Geländemodell auf der Basis Flugzeug/Satelliten gestützter Vermessungstechnik macht die Struktur in der Bodenoberfläche am besten erkennbar. So ausgerichtet sind die Pyramiden von Gizeh, zirka 2.560 vor Null im alten, ersten Reich Ägyptens erbaut, schon in der Bronzezeit. Auch West-Ost ausgerichtet das Steinkistengrab der Kugelamphorenkultur im Tempelberger Forst, Jungsteinzeit, 1987 Mittelneolithikum genannt. Für dieses Grab sind zirka 2.200 Jahre vor Null angegeben, aktuell Beginn der Bronzezeit in Mitteleuropa. Weniger als 30 Kilometer entfernt von diesen Hügeln auf diesem Geländemodell.

Am 16.11.2020 mal wieder ein Foto der Himmelsscheibe von Nebra in den Netzmedien gesehen und dabei den Gedanken zum Verhältnis Ost-/Westseite zu Nord-/Südseite entwickelt. Was soll ich sagen, mit 97m abgegriffene Nord-/Südseite stehen relativ grob 100 Grad Südhorizont Wintersonnenwende den grob 80 Grad zwischen Sonnenaufgang Wintersonnenwende/Sommersonnenwende, abgegriffene 77m für die West-/Ostseite gegenüber. Mit dieser neuen Annahme halte ich es auch für möglich, daß die bronzezeitlichen Erschaffer des eingenordeten Rechtecks eine jungsteinzeitliche Kreisanlage rahmten, stabilisierten und weiter nutzten?

Der 20.12.2020 war es als der Gedanke zur Kenntnisnahme einer Sonnenuhr/Observatorium/Kalenders kam. Auch wenn hier fortlaufend noch der alte, zu verändernde Text steht, so kann ich doch nun ziemlich Sicher behaupten: Mit Blixa lief ich am 27.9.1996 gegen 1:30 bei schnellen Wolkenfetzen, vor 2. roter Mondfinsternis zum 6. Vollmond nach 1. Mondfinsternis in 1996 bei der Suche nach der höchsten Stelle im Flachland der uns noch unbekannten Gegend auf direktem Wege zu einer Sonnenuhr/Himmelsobservatorium. Erste und einzige erlebte, wenige Wolkenfetzen, sichtbare Mondfinsternis. Blixas Gassigang, Schäferhund. Nummer Eins lag an diesem Ort dann gegen 12:00 vor meinen Füßen, nächster Gassigang oder besser Stoppelackergassigang.









Bei diesen Spuren von schwerem Baumerntegerät für die sehr alten Robinien sieht das Bild einer aktuellen Profilkarte ganz anders aus? Die Aufnahme der hier zu sehenden Profilkarte ist mit dem Jahr 2011 angegeben. Diese irgendwann alten Profilkarten werden sicherlich archiviert, wenn Neuere nach März 2014 auf der für anzuschauende Zwecke des z.B. BrandenburgViewer erscheinen, könnte es unmöglich werden, das jetzt für mich noch zu Erkennende auch so erfassen zu können. Die Fläche ist nun wieder mit jungen Robinien zugewachsen.

Schon beim ersten erfassen, erblicken dieser Profilkarte am 9.2.18 erstaunte mich die südöstliche Ecke, rechts unten, am abgegriffen 77x97m großen Rechteck.
Nun, der Sichtung weiterer diverser Karten zufolge, kann das nur durch eine große, lange dort stehende Pfütze, Tümpel entstanden sein, nach dem Bau dieser "Anlage". Genau hier ist eine kleine, flache abgegrenzte Mulde und so könnte diese Wassersammlung durch aufweichen des Untergrunds zu Rissen im süd-südöstlichen Teil geführt haben sowie zum absacken und einschwemmen dieser Ecke. Oder diese schwache Furche im süd-südöstlichen Bereich ist eine alte Grabung, 50-100 Jahre alt. Allerdings beteuerte der Gebietsreferent das sie dort noch nicht waren und auch auf den archäologischen Karten der unteren Denkmalschutzbehörde vor Ort, im Amt, auf dem Bildschirm war nichts verzeichnet. Falls es doch eine alte Grabungsrinne ist, war diese eher erfolglos, da jetzt jahrelange Sichtprüfung des Auswurfs des Fuchsbaues oder Bau von(?) hier nur das Geschiebemergelmaterial anzeigt, wie auch sonst ganz überwiegend. Gegenüber, nordöstliche Ecke - Seite könnte durch abfließen in die Rinne ohne Stauung, abgespült sein. Ein abtragen für Baumaterialgewinnung sollte anders erscheinen, denke ich noch in 2018.

Das nächste Ziel: Analyse der Niederschlagsmengen im Zusammenhang mit den Zeiträumen zurück soweit es Material dazu gibt. Vorläufiges Ergebnis: Die deutlich höchste Niederschlagsmenge gab es wohl für knapp 100 Jahre vor 2.820 Jahren. Aber auch zum Beginn der Bronzezeit in Mitteleuropa, um 2.200 vor Null gab es eine lange Phase höherer Niederschlagsmengen. 2.200 vor Null markiert gleichzeitig den Niedergang der alten ägyptischen Hochkultur auf Basis eines Pharaos welcher den Titel "Sohn Gottes" trägt und somit selbst Gott auch ganz klar die Verantwortung trägt für die Bewässerung der Felder durch den Nil. Da es während dieses Zeitraums ausreichenden Regen für diese Überschwemmungen nicht gab, Jahrelang, ging das tatsächlich ALTE Reich, der Erbauer der GROSSEN Pyramiden, unter.
 1.600 vor Null gab es eine Phase höherer Niederschläge. Das römische Optimum und das Mittelalteroptimum zeigen einen Anstieg, nicht zu vergessen 4.200, 5.300 und 6.000 vor Null. Alles davor widerspricht sich in den Angaben deutlich. Diese Pfütze oder dieser Tümpel war dann auch die höchstmögliche Wasseransammlung im näheren Umfeld. Wobei dieser Hügel ja den absoluten vorläufigen Höhepunkt darstellt, in der Reihe von weiteren Entdeckungen seit 2010. Wesentlich jünger als fast alle Steinfunde wie ich denke und mit denen ich mich nun seit Jahren beschäftige. Eventuell 3 und 13 passen zeitlich zum Strukturhügel und auch hier Nr.7? Vielleicht finde ich an der Oberfläche ja noch weiteres, vielleicht wird es auch erst zu Grabungen deutlich was hier wirklich war. Aber das kann noch dauern laut Experten, also was heißt dauern, da is ja nix (: bei mir erzeugt das nur Kopfschütteln, da alles auf dem Acker immer weiter zersplittert und zerstört wird durch Pflug usw.. Ergänzung 13.10.18: Nun gibt es viele Fundstücken welche durchaus auch zum Strukturhügel passen könnten.

Eintrag Juli 2019: Das mögliche Niederschlag-Einflussgebiet ist rund 1Km² groß, so das ich meinen lange gehegten Verdacht hier nun formuliere - da wo jetzt der Feldweg durch die Abflussrinne verläuft bis hin zum helleren, Feuerstein bestücktem Areal am Hügel auf dem Acker gab es eine gezielt errichtete Stauung. Bei den Buchstaben "Ab..." von Abflußrinne im Bild ganz oben. Die Niederschlagsmengen sollten mehrmals seit verschwinden der letzten Vereisung vor zirka 17.800 Jahren ausgereicht haben, um dadurch einen künstlichen, bis zu 3m tiefen, fast schon See aufzustauen. Die wahrscheinlich vor der Beackerung, auf einer damals noch nicht möglichen Profilkarte, schwach erkennbare Staustufe ist nun weggepflügt. Für Fischhaltung das erstemal mal hier vor ?tausend Jahren?
Außerdem gehe ich nun davon aus das hier eine eingefallene neusteinzeitliche bis bronzezeitliche rechteckige Steinummauerung für was auch immer - im 12 Jahrhundert komplett abgetragen wurde. Verbaut in einer bedeutenden mittelalterliche Anlage, höchstens 2 Kilometer entfernt.
 Am 3.9.19 gut blank gegrubbert der Acker und exakt meiner Annahme entsprechend ein deutlicher, heller "Farbstrich" wo der optimalste Standort für ein Wehr, die Staustufe gewesen wäre. So auffallend technisch, gerade und wenige Dezimeter Strichstärke im hier farblich deutlich anderem Boden. Wiedermal einer dieser fast verrückten Momente, diesmal beim ersten Blick speziell an diese Stelle, in all den Jahrzehnten der Besuche hier. Vermutlich ist auch dieser letzte Anzeiger des Fundaments eines Wehres in wenigen Jahren aufgelöst durch Pflug und Grubber.
Der fast auf dem höchsten Punkt liegende Hotspot von vielleicht 50m² mit den stark patinierten Feuersteinen, südostsüdlich des am Tiefstpunkt der Abflußrinne gelegenen Bodenstriches, in der anliegenden nördlichen Hügelflanke. Eben Nr.1, 5 und 6 + Fundplatz und keine Verbindung zum Strich/Wehr, zeitlich. Wenn 1, 5 und 6 aus der Zeit Jahrtausende vor der letzten eiszeitlichen Vereisung sind, wovon ich ausgehe, sowieso nicht. An dieser Stelle blinkt natürlich die Geologie-Fragen Lampe, kommt Zeit - kommen Texte zu lesen... obwohl der Gebietsreferent Geologen hier prüfen lassen wollte. Außer Mai 2018 so ungefähr, keine Hinweise, Spuren von anderen Personen an diesen Hügeln. Im Mai 2018 waren diverse Bäume mit Pinkfarbe markiert wie auch an Bäumen der umliegenden Hektar und eine Sichtschneise aus Nordwest direkt zum Gipfel des westlichen Rechteckprofilhügel ins Jungholz gebrochen. Sichtschneise ähnlich der Schneisen für Vermessungsarbeiten. Es scheint dies tatsächlich noch niemand zu bearbeiten, bei derart vielen vorgeschichtlichen wie auch geschichtlichen Zeitabschnitten, wie ich mir mittlerweile eher sehr sicher bin, am 18.9.19.



Zum 27.9.2019 auch dieser Stein im Bild: Ohne die nun mehr als 500 Steine, also ganz und gar alleine würde ich einfach nur denken - Calcit. Tropfhöhlencalcit, next- könnte Rüdersdorf sein, grob 50km westlich. Oder doch von woanders, mit dem letzten Eisschild eingetragen? Was immer, in Kombination mit der Erfahrung 100er eigener Artefakte welche ich herstellte in dieser Größe, +minus 50% der Bildgröße hier, denke ich Kinderspielzeug? Magisches Spielzeug für alle Altersgruppen? Zauberhaft wandelbar mit Lehm, Ton und Farbpigmenten. Lässt sich fast wie Nr.1, 5, 6 und 55 halten, nur das der Sinn hier eine figürliche Darstellung wäre, Maske oder Puppe?




Startseite     Nummer 1     Mehr Bilder     Impressum