Aktueller Stand Sommer 2018 nach zwei weiteren Besuchungen der Hügel im April. Das Foto aller aufgesammelter Steine bis jetzt hier über diesen Zeilen. Knapp ein Viertel eher Spitzen und gut die Hälfte klingenartig, Schaber auch oft mit Spitzen o.s.ä...

Nachfolgend eine genauere Darstellung von Nr.6:







April 2018, weitere eventuell wichtige Funde, Nr.16 der Birkenpech- oder anderes, weiteres Baumharzspachtel und beilartige Rasierklinge noch ohne Nummer:







Mit dem rasierklingenartigen, kleinen "Beilblatt" ohne Nummer konnte ich mühelos Papier schneiden, Fleisch und Gemüse schnetzeln und auch rasieren. Solch eine Klinge an Nr.1 und die Mammutzerlegung macht keine Probleme, eventuell die Menge. Das größte Wunder hier ist, auch wenn kein Artefakt oder nur Abfall, Rest, seit wieviel Jahrtausenden so Rasierklinge? Weiteres lesen wissenschaftlicher Arbeiten lässt mich vermuten zirka 8.000 Jahre, also tatsächlich Mesolithikum. Um es im Juli 2019 deutlicher zu formulieren: Solche beilblattartigen Abschläge sind ganz typische Leitartefakte des Mesolithikums.



Als Schlußsequenz interessante Einblicke in Patinierungsmuster, fast wie von Klebeband abgedecktes beim Malern. Soviel zur Analyse alleine über die Patinierung, hier muß irgendwas die Oberfläche abgedeckt haben an den dunklen Stellen oder unwahrscheinlicher genau umgekehrt. Beide ließen sich auch als Schaber und Schnitzler einsetzen.



Ergänzung Juli 2019: Ist die Kontraststarke kräftige Patinierung des vor allem rechten Steins mit dem Eifelvulkanausbruch vor 13.000 Jahren zu erklären? Geschaftet als Schnur-/ Bast-/ Faser-/ Riemenschneidgerät lagen diese hier dem stark schwefelsäurehaltigen Regen ausgesetzt an der Oberfläche. Nachdem auch hier ein Überleben für einen gewissen Zeitraum unmöglich wurde?

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