Aktueller Stand Sommer 2019 zum Besuch am 2.7.19 bei vollreifem Raps als fast Komplett-Verdeckung. Was soll mensch dazu noch sagen, eigentlich umsonst angereist die Zeit nutzend um z.B. mal den sandig offenen Weg nach Süd-/Südost genauer zu betrachten. Neben einigen Schichten an Bodenschräge konnte dieses weitere geniale, einfache Werkzeug gefunden werden. Immer noch ziemlich scharf und so ein schönes Material dieser Jaspis. Gute 100m südlich der Ackerfundstelle. Da Jaspis sich eigentlich nicht Spalten lässt, sind die über das ganze Gerät verlaufenden langen Kanten und die Schneide schon erstaunlich, mal wieder. Hitze soll helfen, aber der/die Erzeuger waren schon grandiose Kunsthandwerker. Wann, wenigsten ungefähr, ist einmal mehr die große Frage. Vom perfekten halten mit der rechten Hand her, inklusive Buchtung für den Daumen würde ich es schon Nr.1,5 und 6 zuordnen.





Nr.1 war am Anfang sicher ein extrem spitzes und zwei Seiten - Klingen - rasierklingenscharfes Schlachte- und Zerlegemesser vielleicht auch, vielleicht geschont um die gerade deshalb sofort tötliche Nahkampfwaffe zu erhalten, so lange wie möglich. Nr. 5 war ein Gerät zum Mahlen und Formen vielleicht auch, als Hammer einsetzbar, allerdings verliert es bei Abplatzungen seine Glätte, gerundete Form. Nr. 6 Bohrer und oder Spitzhammer für nicht zu hartes, um die stumpfe Spitze könnte die Glättung durch Abnutzung entstanden sein. Da wo die Finger beim optimalen Griff liegen ein ähnliches Abnutzungsbild. Nr. 55 zur Abwechslung mal ein fast klassisches Keilmesser.

Vorstellung der Überlegung das Steine auf nachfolgendem Foto dasselbe Material - aus einem (Kern-)Stein sind?





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