Aktueller Stand August 2018 nach zwei weiteren Besuchungen der Hügel im April und ein Besuch am 12.8.18. Für mich sind das Artefakte, 100%ig bis hohe Wahrscheinlichkeit, deshalb eine weitere Nummerierung. Nr.19 ähnelt sehr dem Faustkeil welcher im archäologischen Landesmuseum als zirka 50.000 Jahre alt präsentiert wird. Nr.37 wie ein Messer und Nr.38 wie Skalpellspitze.

Nachfolgend eine genauere Darstellung von Nr.34, 35 und 39 - Nr.39 ist eine erstklassige, kleine Säge, z.B. um Speer-, Lanzen- und Pfeil?enden einzuschlitzen und "Spitzen" wie Nr.9, 34 und 35 einzusetzten und mit Fasermaterial und Birkenpech zu befestigen. Hab mich schon seit Nr.9 gefragt wie perfekte Projektilaufnahmen an Holzenden geformt werden können, mit Nr.39 kam die Antwort? Nur Silexschneiden erschienen mir dafür ungeeignet, gut fürs Mittelfeine aber der letzte Schliff ist mit 39 nun möglich, speziell in engen Schlitzen und Kanälen. Allerdings ist Nr.39 kein Flint, Silex oder Feuerstein, wahrscheinlich Basalt und Nr.35 ähnelt stark Artefakten(gez. von J.Hahn, 1991) aus dem Aurignacien von vor 40.000 bis vor 31.000 Jahren und . . . Nr.34 . . . abgenutzt, nachgeschärft und auf einer Seite stark lädiert . . . einfach Spitze:







Auch Nr.36 ist mal wieder erstaunlich, keine Patienierung, hier bisher unbekanntes Streifenmaterial? Dachte ich, aber wenn man sich Nr.1 anschaut, ist auch Streifen-/Bändermaterial. War das eine grobe Säge in roher Frühform auf dem Weg zu einem spezialisierten Werkzeug? Insgesamt sind es jetzt fast 200 interessante, fragwürdige Steine. Hoffnung auf weitere Knochenartige wurde bis jetzt nicht erfüllt, Nr.4b, bisher, Aug.2018 nicht nummeriert könnte durchaus Werkzeug sein, Spitz, sowie leichter und feinere Struktur als Nr.4. Ergänzung 17.2.19: Wenn 4b nicht als Erstgerät eine Spitze mit Widerhaken für eine Harpune war, dann doch nur eine klassische Kerbspitze der vielleicht Hamburger Kultur und somit dann auch wesentlich jünger als Nr.4 denke ich.




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